Sie haben noch nie von Hackathons gehört? Das Wort setzt sich zusammen aus ‘Hacking’ und ‘Marathon’. Dabei geht es jedoch nicht etwa um Datenklau – es ist ein Event, das klassischerweise 48 Stunden dauert. Dabei schließen sich Software-Entwickler verschiedener Fachrichtungen und auch Grafikdesigner, Projektmanager sowie andere technisch affine Fachexperten zusammen, um zu einer bestimmten Fragestellung Lösungen zu finden. Das Ziel ist es, zum Ende der Veranstaltung eine “lauffähige” Soft- oder Hardware kreiert zu haben, bei der alle Beteiligten ihren Input geben konnten.

Wer profitiert von Hackathons?

Schulen

Als Schule können Sie zum Beispiel das Thema Digitalisierung aktiv angehen, die Schüler in den Ideen-Prozess integrieren und sogar in die Verantwortung nehmen. Möglicherweise fassen Schüler hier sogar schon einen ersten Entschluss bezüglich des zukünftigen Berufswunsches. Es ist wichtig, den Scope und die technische Tiefe anzupassen und zu beachten, dass es sich „nur“ um Ideation Prozesse beispielsweise mit der Unterstützung durch Design Thinking handeln könnte. Das muss kein Wochenend-Projekt sein, sondern kann auch in Form einer AG angeboten werden und über das gesamte Schuljahr oder in den Sommerferien als rein fakultative Veranstaltung mit erweiterten Rahmenprogramm in einem Camp abgehalten werden.

Universitäten

Student:innen bekommen Einblicke in die reale Arbeitswelt, praktische Erfahrung, können Fähigkeiten zeigen unter Aufsicht erproben und potenziellen Arbeitgeber:innen unter Beweis stellen. Universitäten und Hochschulen, welche Praxis mit Theorie zusammenbringen schaffen einen Mehrwert; im Rahmen ihrer Wahlpflichtveranstaltungen kann dies das Lehrangebot erweitern und den Student:innen Best Practice kombiniert mit der praktischen Erfahrung in Projekten für entsprechende Schlüsseltechnologien nahebringen. Dies ist auch im Rahmen einer Wochenend-Veranstaltung oder als Summerschool-Angebot in den Semesterferien fakultativ für 1-2 Wochen möglich.

Firmen & Organisationen

Fragestellungen werden innovativ bearbeitet mit Zielorientierung und konkreten Ergebnissen. Hier ist die Idee, dass Firmen entsprechende Challenges formulieren inklusive der firmenspezifischen technischen Rahmenbedingungen und diese zu einem Hackathon ausschreiben. Das geht sowohl rein intern, um Mitarbeiter anzuregen, aktiv die Zukunft und Veränderung der Organisation mitzugestalten, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen und so zu sehen, ob dies ein Thema für berufliche Weiterbildung sein könnte (interner Job-Markt).

Aber auch eine externe Ausschreibung an Universitäten, IHKs oder ganz öffentlich, um im Zuge dessen Ideen zu sammeln für mögliche Fragestellungen bis hin zum Recruiting ist sinnvoll. Gerade auch innerhalb einer dualen Ausbildung eröffnet dies die Möglichkeit, diese durch einen Hackathon als firmenspezifischen Praxisteil zu erweitern, um so Motivation und Wissensaufbau positiv zu beeinflussen und zu incentivieren. Wer weiß – möglicherweise finden Sie ein Team oder StartUp, welches zum Unternehmen passt, woraus eine Art dynamischer Innovation-Hub entstehen kann.

6 Vorteile von Hackathons

  1. Dedizierte Herangehensweise an eine herausfordernde Problemstellung → keine Ablenkung durch Geschäftsalltag
  2. Fachleute verschiedenster Richtungen arbeiten zusammen → jede:r weiß direkt, woran gearbeitet wird, keine Verzögerung der Kommunikationswege
  3. Zusammenarbeit von Mitarbeiter:innen, die sonst nicht viel kooperieren → Stärkung des Team-Gedankens
  4. Verständnis für die notw. Rollen in einem Team, um ein Produkt und/oder Lösung zu entwickeln → besseres Verständnis des Big-Pictures
  5. Mitarbeiter:innen kommen in Kontakt mit ihnen vorher unbekannten Fachthemen → Erweiterung des persönliches Kenntnisstands
  6. Kooperation mit z.B. Universitäten kann für Recruiting und Screening genutzt werden → frühe Bindung potenzieller künftiger Jobanwärter:innen

Was hat S2BConnected mit Hackathons zu tun?

concept hackathon

Hackathons entsprechen absolut unserem ‘Connected’-Motto: Wir helfen Ihnen bei der Vernetzung für eine innovative Lösungsfindung. Denn wie wir sehen, profitieren alle Seiten der Hackathon-Teilnehmenden von diesem Event. Für die Planung und Organisation jedoch braucht es einiges an Kenntnis über die Abläufe eines solchen Unterfangens.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, gute Kontakte zu verschiedensten Fachleuten zu haben, um möglichst breit und spezialisiert aufgestellt zu sein. Durch die langjährige Praxis in der Softwarebranche bringen wir diese Netzwerke mit und stellen Sie in den Dienst Ihres Fortschritts.
© stories / Freepik

Wie läuft ein Hackathon ab?

Vor- als auch Nacharbeit muss geleistet werden: sowohl unter Anderem die Definition des Scopes, des Angebots und die Anpassung der technologischen Plattform im Vorhinein als auch im Nachhinein eine Evaluierung des Events, die Durchführung spezieller Trainings und der Kommunikation für die jeweiligen Kanäle. Bei diesem Vorgehen begleiten wir Sie gern. Wenn es dann ans Eingemachte geht, ist der generelle Ablauf wie folgt:

Durchführung eines Hackathons

  1. Agenda definieren & kommunizieren
  2. Rollenverteilung: Keynote Sprecher:innen, Mentor:innen und Jury-Mitglieder:innen
  3. Verschiedene Programmpunkte:
    • Anweisungen
    • Bootcamp
    • Zusammenkommen im Plenum
    • Motivation der/s Teams
    • Evaluierung der/s Teams
    • Matching eines Lösungsvorschlags
    • Kommunikation in Richtung Sponsoren, Kunden und Team/s
  4. Leistungen anerkennen, zelebrieren und genereller Austausch, Networking

Mal angenommen…

… Sie haben den Wunsch, ihre Lieferketten transparenter und nachverfolgbar zu gestalten und ziehen dafür die Blockchain-Technologie in Betracht. Es lohnt sich nun, einen Hackathon diesbezüglich durchzuführen. Wir können dies für Sie in die Wege leiten, beispielsweise in Kooperation mit unserem Partner MorpheusLabs Pte. Da ist dann für alle was dabei: Wer die Skills nicht schon mitbringt, kann an Workshops teilnehmen, es kann Wettbewerbe in Teams zu bestimmten Use Cases geben. So startet der Ideation Prozess und die Sache kommt in Bewegung, um ein erstes Minimum Viable Product (kurz MVP) zu schaffen.

Neugierig geworden? Kommen Sie gern auf uns zu für eine unverbindliche Beratung. Wir freuen uns, mit Ihnen innovativ zu werden.

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Über den Autor: Jana Bulkin

Über den Autor: Jana Bulkin

Jana Bulkin, CEO S2Bconnected. Expertin für nachhaltige Geschäftslösungen. Mehr als 20 Jahre IT Erfahrung für die Versicherung- und Finanzbranche.

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