DRAN BLEIBEN!

DRAN BLEIBEN!

Cover Dran Bleiben!

DRAN BLEIBEN!

Warum Unternehmer:in sein heute wichtiger ist denn je – und wie 10 Geschichten Mut machen

Bürokratie, Fachkräftemangel, steigender Druck, wenig Wertschätzung – viele Selbständige und Unternehmer:innen stellen sich heute dieselbe Frage:

„Will ich das wirklich noch weitermachen?“

Genau da setzt das Buch „DRAN BLEIBEN! – Warum Unternehmer sein heute wichtiger ist denn je.“ an.

Zehn Unternehmerpersönlichkeiten erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte. Ohne Glitzerfilter, ohne Heldenpose – dafür mit echten Zweifeln, Brüchen, Wendepunkten und der einen gemeinsamen Entscheidung:

👉 Sie sind drangeblieben.

Ich durfte eines der Kapitel mit meiner eigenen Geschichte beisteuern.

Über diesen Link kann das Buch erworben werden:

 

Warum „dranbleiben“ heute mehr bedeutet als nur durchhalten

Unternehmertum wird nach außen oft mit Freiheit, Selbstbestimmung und Erfolg verbunden. Die Realität sieht für viele jedoch differenzierter aus:

  • Entscheidungen mit großer Verantwortung

  • finanzielle Risiken

  • permanente Veränderung von Märkten, Technologien und Kundenbedürfnissen

  • und gleichzeitig der Anspruch, ein gutes Leben zu führen

„Dranbleiben“ heißt in diesem Kontext nicht: Zähne zusammenbeißen und irgendwie weiterfunktionieren.

Es bedeutet:

  • ehrlich hinzuschauen, wenn etwas nicht mehr stimmig ist

  • den eigenen Kurs zu hinterfragen

  • mutig Korrekturen vorzunehmen

  • und sich immer wieder mit dem eigenen Warum zu verbinden

Genau das verbindet alle Geschichten in diesem Buch.

Zehn kreative Köpfe, starke Seelen – eine Botschaft

In DRAN BLEIBEN! erzählen zehn Unternehmer:innen:

  • wie sie an persönliche oder wirtschaftliche Grenzen gekommen sind,

  • welche Einschnitte sie beinahe zum Aufgeben gebracht hätten,

  • was ihnen geholfen hat, weiterzugehen – oft in eine neue, passendere Richtung.

Jede Geschichte ist anders – Branchen, Biografien, Lebenswege könnten kaum vielfältiger sein.

Und doch ziehen sich drei Dinge durch alle Kapitel:

  1. Ein inneres Warum, das stärker ist als der Frust.

  2. Mut zur Veränderung, auch wenn der nächste Schritt noch nicht klar ist.

  3. Die Entscheidung, dranzubleiben – nicht um jeden Preis, sondern auf eine Weise, die mit den eigenen Werten vereinbar ist.

Das macht das Buch so kraftvoll: Es ist kein Hochglanz-Erfolgsalbum, sondern eine Sammlung von echten unternehmerischen Lebenswegen.

Mein Kapitel: Wenn Plan A nicht mehr trägt

In meinem Beitrag erzähle ich von meinem eigenen Wendepunkt:

Mehr als 25 Jahre war ich in großen Konzernen unterwegs, habe Teams geführt, digitale Transformation gestaltet, Karriere gemacht. Von außen betrachtet war alles „rund“. Innen stellte sich irgendwann immer lauter die Frage:

„Ist das wirklich noch mein Weg? Oder nur mein Plan A, den ich nie infrage gestellt habe?“

In meinem Kapitel teile ich:

  • wie dieser leise Zweifel entstanden ist

  • warum ich meinen sicheren Weg bewusst verlassen habe

  • wieso Plan B für mich kein Notfallprogramm, sondern ein Ausdruck von Haltung geworden ist

  • und was das mit Verantwortung, Werten und echter unternehmerischer Freiheit zu tun hat

Ich erzähle offen von Unsicherheiten, aber auch von der Kraft, die entsteht, wenn man sich traut, eine neue Entscheidung zu treffen – für sich selbst und für das eigene Business.

Für wen ist dieses Buch gedacht?

DRAN BLEIBEN! richtet sich an alle, die unternehmerisch unterwegs sind oder darüber nachdenken:

  • Selbständige & Freiberufler:innen, die sich manchmal fragen, ob sich der ganze Aufwand (noch) lohnt

  • Unternehmer:innen mit Team, die Verantwortung tragen und trotzdem Mensch bleiben wollen

  • Menschen im Übergang, die spüren: Da könnte mehr in mir stecken, als ich gerade lebe

Das Buch will nicht belehren oder fertige Rezepte liefern.

Es möchte:

  • inspirieren,

  • zur Selbstreflexion anregen

  • und Mut machen, den eigenen Weg bewusster zu gehen.

 

Es lohnt sich, dranzubleiben – gerade jetzt

Unternehmertum ist heute vielleicht herausfordernder denn je. Aber genau deshalb ist es auch so wichtig:

  • Wir brauchen Menschen, die gestalten, statt nur zu verwalten.
  • Menschen, die Verantwortung übernehmen, Neues ausprobieren – und auch dann weitersuchen, wenn Plan A nicht mehr passt.

DRAN BLEIBEN! zeigt:

Du bist mit deinen Zweifeln nicht allein.

Und es gibt so viele Wege, wie du weitergehen kannst – auf deine Art.

Wenn du beim Lesen das Gefühl hast:

„Das spricht mir aus der Seele“ –

dann hat das Buch seinen Zweck erfüllt.

Und wenn du daraus den Impuls mitnimmst, deinen eigenen Plan B oder deinen nächsten Unternehmer-Schritt zu entwickeln – dann freue ich mich besonders.

Denn genau darum geht es:

Dranbleiben – und bewusst entscheiden, wie dein Weg weitergeht.

Jana Bulkin – ein bisschen persönlicher

Jana Bulkin – ein bisschen persönlicher

Jana Bulkin – ein bisschen persönlicher

Man kennt mich oft über Rollen und Titel: IT-Leitung, Business Coach, Gründerin von S2Bconnected. In diesem Podcast-Interview lernt ihr vor allem den Menschen dahinter kennen. Ich spreche mit Tanja Gruber darüber, wie mein Weg in der IT begonnen hat, warum ich mit 50 noch einmal neu gestartet bin, was mich antreibt – und wie aus Erfahrung, Neugier und einer Portion Bergliebe mein heutiges Business entstanden ist.

Wenn du Lust auf eine sehr persönliche Mischung aus Lebensweg, Leadership, Mut zur Veränderung und IT-Kompetenz mit Begeisterung hast, hör gerne rein:

🎧 Podcast-Episode auf Spotify:
#034 Jana Bulkin von S2Bconnected: IT Kompetenz mit Begeisterung – Zügellos erfolgreich

Integration as a Service

Integration as a Service

Integration as a Service

Auf der ePilot World 2022 im Interview für die integrationWorks GmbH, Deutschland zum Thema Integration as a Service.

Integration ist der Enabler für Ihre Transformation. Wie z.B. ePilot als das Frontend System für Energieversorger. ePilot stellt für seine Endanwender ein kundenfreundlich und modernes System zur Verfügung. Verbinden Sie dieses mit Ihren hausinternen Backend Systemen oder auch weiteren cloudbasierten SaaS Anwendungen wie bspw Ihrem CRM.

In der selben Zeit kann parallel die Modernisierung der Anwendungslandschaft geplant und schrittweise umgesetzt werden ohne negative Seiteneffekte für Kunden und Partner. Aber auch durch die Anbindung Ihrer DataLake-Architektur und das Anreichern mit weiteren environmentspezifischen Informationen für die Analyse potentieller Kundenanforderungen für die Bereitstellung neuer Services lässt sich einfach und schnell z.b mit Hilfe von Integrationsplattformen wie Boomi realisieren. Durch die unmittelbare Verbindung von Marketing, Sales und Operation lassen sich die Services rund um Ihre Kunden weiter optimieren.

Neugierig geworden: Schaun Sie doch einfach mal ins Video oder kontaktieren Sie mich, oder die integrationWorks GmbH direkt.

Tamacoinchi & Co – Studierende stellen ihre Blockchain Projekte vor

Tamacoinchi & Co – Studierende stellen ihre Blockchain Projekte vor

Es ist Zeit für frischen Wind! Ein Debüt gab es in diesem Sommersemester mit dem von Jana Bulkin geleiteten Kurs “Blockchains mit Ethereum & Solidity”. Fünfundzwanzig Studierende der Fakultät Informatik und Mathematik lernten zunächst die theoretischen Grundlagen der Thematik kennen, um später anhand realer Bedingungen mit Hilfe moderner Tools ihre eigenen Projekte in Kleingruppen zu entwickeln.

Blockchain? Was muss ich mir darunter vorstellen?

Kurz erklärt für Nicht-ITler: Grob gesagt ist die Blockchain eine infinite Kette aus Puzzleteilen (Blöcken). Diese Puzzleteil-Kette ist nicht zentral an einem Ort gespeichert, zu dem jeder Zugriff hat, sondern in der Cloud. Jeder, der ein mit Daten gefülltes Puzzleteil erstellt oder erworben hat, bekommt automatisch eine komplette Kopie dieser Kette für die lokale Speicherung auf seinem Rechner. In dieser dezentralen Speicherung ist die Datensicherheit der Blockchain begründet, denn bei einer versuchten Fälschung wird automatisch Alarm geschlagen.

Eine detailliertere Beschreibung gibt es hier: Blockchain – Eine Antwort auf Ihre Frage nach zukunftsweisender Digitalisierung. Diese Technologie kann nützlich für allerlei verschiedene Geschäftsbereiche verwendet werden, wie die acht Studierendengruppen des Kurses allesamt eindrucksvoll beweisen konnten.

Die Projekte

  • NoFansToken: Vergleichbar mit dem SmartCollectables-Projekt, ist das Projekt von der Meme-Urheberschaft inspiriert und schafft eine transparentere Urheberschaft. Von Alexander Adlmueller, Valentin Altemayer & Yue Kun.
  • Flying Coins: Problemlösung von Flugversicherungen (komplizierter Schadensprozess, Gültigkeitsprüfung, Zeitsensitivität) mit automatisierten Smart Contracts. Von Nimra Ayub, Ha ton Thanh Huyen & Sofia Steinleitner.
  • Bazinga: Erfahren Sie unten mehr. Von Simon Hirner, Fabian Rittmeier & Vitaliia Savchyn.
  • HelpingHand: Mit Smart Contracts vereinfachen & sichern Christian Bernhard, Arian Geilen, Thomas Ziereis & Alexander Richter den Prozess der Geldspende an Freunde / Menschen in Not.
  • SmartCollectables: Benedikt Holzner, Ludwig Horn & Jakob Ruchnewitz machen den Besitz & die Urheberschaft von digitalen Kunstwerken transparenter, nachvollziehbar und fälschungssicher.
  • Safer Supply Chain: Ähnlich wie das Block Tracker-Projekt behandelt es die Intransparenz von Lieferketten durch den Einsatz von Blockchain-gestützten Smart Contracts. Von Athanassios Fugi, Dominik Pfluger & Caesar Sangsumran.
  • Tamacoinchi: Untenstehend mehr dazu. Von Florian Huber, Alexander Parr & Enis Tola.
  • Block Tracker: Problemlösung traditioneller Lieferketten (Datenmanagement, Ineffizienz, unzuverlässige Informationen) durch automatisierte Smart Contracts. Von Angelov Trajche, Johannes Krum & Lim Kok Hee.

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Der Kurs ist ein großartiger Einstieg in die Welt der Blockchain-Technologien. Vor allem der praktische Teil – von der initialen Planungsphase unserer App ‚Tamacoinchi‘ bis hin zur fertigen Umsetzung – hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Enis Tola, Blockchain Kursteilnehmer & Student der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule München

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Was vermittelt der Blockchains mit Ethereum & Solidity Kurs?

Nach der allgemeinen Einführung lernten die Studierenden die verschiedenen Anwendungsszenarien kennen – die gehen nämlich weit hinaus über das Gebiet der Kryptowährung. Die Studierenden haben sich die verschiedensten Ziele gesetzt: Da geht es ihnen zum Beispiel darum, Lieferketten transparenter zu gestalten, Urheber- und Besitznachweise digitaler Assets zu sichern, Spenden für Fundraiser-Aktionen einfacher zu gestalten oder Versicherungen und deren Einhaltung über Smart Contracts zu regeln.

Bevor es richtig ans Eingemachte ging, stand ein Solidity Tutorial auf dem Programm, anhand dessen die Studierenden einen schrittweise Einstieg in die Tools erlangten. Beispielsweise lernten sie Infrastrukturkomponenten kennen, die für eine Entwicklung von dApps (dezentralisierte Apps) notwendig sind, bevor dann auf Basis von MorpheusLabs SEED in den hands on Teil übergegangen wurde. Hier mussten dann zunächst vier Übungen absolviert werden, mit deren Hilfe das Zusammenspiel aller Komponenten auf praktische Weise Schritt für Schritt erarbeitet wurde. Anschließend ging es dann in die Projektarbeit.

Diese zuvor kennengelernten Use Cases, Best Practices, Solidity und reale Bedingungen bei der Evaluierung und Implementierung im Enterprise kamen nun im Anwendungsteil zum Tragen: Mithilfe der Blockchain PaaS SEED von MorpheusLabs entwickelten die Studierenden anhand eigener Ideen ihre Blockchain-Projekte. Zunächst machten sie Problematiken bestehender Geschäftsprozesse aus, um diese dann mithilfe der Blockchain Lösungen anzugehen. Der sich daraus ergebende Mehrwert sowie eine Geschäftsprozessmodellierung wurde herausgestellt.

Blockchain Implementation Process / Blockchain Implementierungs-Prozess

So begab sich das Team aus Florian Huber, Alexander Parr und Enis Tola auf eine kreative Zeitreise in die Neunziger. In Anlehnung an das beliebte Kinderspielzeug Tamagotchi ist ihr Produkt “Tamacoinchi” eine Weiterentwicklung, die sich durch Teamwork und Vernetzung mit Freunden und anderen Spielern auszeichnet. So kann man den Fortschritt gegenseitig verfolgen und auch aushelfen, wenn ein befreundeter Tamacoinchi kurz vor dem Aussterben steht.

Die Jury zeigt sich äußerst zufrieden mit den Projekten

Der Kurs-Höhepunkt erfolgte Mitte Juli, als die Studierenden ihre Projekte online vor dem Plenum vorstellten. Die Resultate waren allesamt aufwendig, kreativ umgesetzt und zeigten einen tollen Kenntnisstand der Materie.

So widmete sich das Team um Simon Hirner, Fabian Rittmeier und Vitaliia Savchyn dem Thema des Urheberrechts digitaler Bilder, den sogenannten Memes. Deren Verbreitung und Reichweite kann mitunter große Mengen an Klickzahlen, Bekanntheit und damit Vermögen generieren. Jedoch kommt immer wieder die Frage der Urheberschaft auf. Durch NFTs (Non-Fungible-Token), welche einmalig an die Erstversion des Memes vergeben werden, könnte dieses Problem behoben werden. Bei Weiterverbreitung kann die Urheberschaft immer nachgewiesen werden oder aber die Rechte daran auf digitalen Marktplätzen weiterverkauft werden.

Die Jury, bestehend aus Jana Bulkin, CEO von S2BConnected und mit weitreichender Erfahrung in der Blockchain Technologie sowie die IT-Spezialisten Francesco Menniti von der Münchener Niederlassung der Firma integrationWorks GmbH und Dorel D. Burcea von der in Singapur  sitzenden MorpheusLabs Pte., bewerteten die kreativen Kurs-Leistungen und freuten sich über die tollen Ergebnisse. Denn auch wenn wir hier nur zwei der Projekte exemplarisch vorstellen können, so sind auch alle anderen Resultate fantastisch gelungen. Mit solchen Ergebnissen freuen wir uns auf vielversprechende Berufseinsteiger:innen, die bereits praktische Erfahrung sammeln durften!

Wir freuen uns mit allen Teilnehmenden des Kurses über ihre gewonnene Erfahrung. Haben auch Sie Interesse daran, sich im Thema Blockchain weiterzubilden oder haben Sie bereits eine genauere Vorstellung, wissen aber noch nicht, wie Sie bei der Implementierung vorgehen sollten? In der Sache sind wir Ihnen gern behilflich und vermitteln Sie an die jeweiligen Spezialist:innen. Los geht’s!
Unsere RPA-Seminar Teilnehmer:innen freuen sich über persönliche Erfolge

Unsere RPA-Seminar Teilnehmer:innen freuen sich über persönliche Erfolge

Was ermöglicht das RPA Seminar? Stellen Sie sich einmal vor: Ein toller Tag! Sie bekommen den neuen Job in der Stadt Ihrer Träume und schauen sich nach einer Wohnung um. Für diese haben Sie natürlich gewisse Ansprüche – gute Lage, geräumig, nicht zu teuer. Diese Daten geben Sie nun in einen Filter ein und bekommen als Resultat eine ergiebige Liste verfügbarer Immobilien inklusive aller relevanten Eckdaten präsentiert.

So einfach könnte die Wohnungssuche der Zukunft aussehen; kein Durchforsten unzähliger verschiedener Websites wäre mehr nötig. Was es dafür braucht? Innovative Ideen und das Know-How technisch versierter Menschen wie hier von den Seminar-Teilnehmer:innen Barbara Demendi, Markus Kudela und Aron Szabo, um die entsprechenden Prozesse automatisiert von Robotern durchführen zu lassen.

Wie kann ich mir ein solches Seminar vorstellen?

Roboter erleichtern schon heute zahlreiche Routine-Prozesse wie den obigen. Daher bekamen auch in diesem Semester 24 Studierende der Fakultät für Informatik und Mathematik im Sommersemester bereits zum dritten Mal die Möglichkeit, im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Robotic Process Automation“ herauszufinden, welche ungelösten Probleme es in diesem Bereich gibt, um dafür automatisierte Prozessabläufe zu kreieren.

Anfangs erfolgt eine theoretische Einführung in die Thematik. Relativ schnell geht es jedoch ans Eingemachte: Die Studierenden lernen das UiPath Tool kennen und finden sich in mehreren Kleingruppen zusammen, um Lösungen für reale Use Cases zu entwickeln. In der letzten Online-Sitzung des Semesters stellten die sie dann ihre Ergebnisse in einem Pitch vor.

Dazu gehört die Erklärung, wie sie beim Programmieren des Roboters vorgegangen sind und weshalb die von ihnen gewählte softwarebasierte Umsetzung sinnvoll ist. Doch mit dem rein technischen Part ist es nicht getan; die Projekte sollten auch möglichst in der realen Arbeitswelt bestehen können. Daher war die Entwicklung dazu passender Geschäftsmodelle inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung ebenfalls ein Thema der Vorträge.

Die Seminar-Projekte

  1. Amazon Invoice Automation: Vereinfacht den Nachweis versteuerbarer Anschaffungen über Amazon durch automatisierte Rechnungserstellung. Von Nina Grabow, Philipp Keidler & Markus Vierheilig.
  2. Order Automation Industry: Bestellprozess ist fehleranfällig, zeitaufwändig und kostenintensiv, automatisierte Lösung löst diese Probleme & vereinfacht Dokumentation. Von Oglou Oumout Giasar, Tolga Kayapinar & Teodora Pencheva.
  3. Payroll Automation: Gehaltsabrechnungen werden automatisch erstellt, da gerade in Kleinbetrieben diese Aufgaben noch einzeln manuell durchgeführt werden, was Zeit kostet und fehleranfällig ist. Von Dominik Moelter & Daniel Richter.
  4. Filter Bot: Automatisierte Rechnungserstellung für den Großhandel, der verschiedene Rechnungen & Positionen übersichtlich und automatisch auflistet. Von Enes Aksakal & Ganna Minakova.

 

  1. Immo Robo: Siehe obiges Szenario. Von Barbara Demendi, Markus Kudela & Aron Szabo.
  2. Know-Your-Customer Check: Untenstehend näher beschrieben. Von Marc Hennig, Lisa Kothgasser & Pia Lippert.
  3. Point-of-Sale Roboter: Ähnlich wie Team 2 haben sich Athanassios Fuqi, Manuel Genster & Susanne Moelter dem automatisierten Bestellprozess gewidmet, jedoch im Warenhandel statt in der Herstellungsindustrie.
  4. Dormatically: Automatisierte Verifizierung von Mietzahlung studentischer Wohnungseinrichtungen, um den Prozess schneller und weniger fehleranfällig zu gestalten. Von Mateo Rodic, Promwat Angsuratanawech & Enis Tola.
  5. Email Customer Support: Siehe untenstehend beschrieben. Von Doan Pham Yen Oanh, Paulina Fessl, Kerem Oeztuerk.

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Die praxisnahe Einführung in UIPath hat mir die Möglichkeit gegeben einen guten Überblick über das Thema Robotic Process Automation zu gewinnen. Die Arbeit im Team war tolle und praxisnahe Ergänzung zum Seminar.

Marc Hennig, Seminarteilnehmer & Student der Wirtschaftsinformatik

 

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Welchen Herausforderungen haben sich die Studierenden gestellt?

Der Pitch der studentischen Projekte am Ende des Seminars war spannend. So wählte beispielsweise das Team aus Marc Hennig, Lisa Kothgasser und Pia Lippert den Use Case von Unternehmen, welche sich einem Audit unterziehen müssen. Diese sind per Gesetz dazu verpflichtet, Daten über ihre Geschäftskontakte bereitzustellen, zu analysieren und auszuwerten, um Betrug auszuschließen. Mit dem “Know-Your-Customer” Roboter soll dies vereinfacht werden, da er automatisch die Identitätsprüfung, und alle weiteren relevanten Daten dokumentiert und bewertet.

Jana Bulkin als Lehrbeauftragte sowie der IT-Spezialist Francesco Menniti von der integrationWorks GmbH bewerteten anschließend die studentischen Konzepte. Die Dozentin betont, wie hoch der generelle Standard aller Seminar-Projekte war. Die Studierenden freuten sich über das theoretische Wissen, für welches sie dann gleich praktische Anwendung finden konnten. So haben Dominik Möltner und Daniel Richter eine automatisierte Lösung für die Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen entwickelt, da diese ein perfektes Beispiel wiederkehrender, regelbasierter und strukturierter Prozesse darstellt.

Aber auch alle anderen Use Cases können sich sehen lassen. Da gibt es zum Beispiel den Roboter, der bei der automatisierten Inventur nach einer Verkaufsabwicklung in einem Warenhaus hilft oder den Chat-Bot, der im Customer Support selbstständig filtert, ob und wie er selbst Fragesteller:innen helfen kann und im Zweifelsfall die Anfrage weiter leitet.

Dies sind nur vier der insgesamt neun Projekte, deren Qualität den Genannten in Nichts nachsteht, jedoch den Rahmen hier sprengen würden. Das super Ergebnis zeig uns wieder einmal: So muss praxisnahes Lehren und Lernen aussehen.

All diese Projekte sind tolle Ideen, die das Potenzial in sich tragen, den Arbeitsalltag signifikant zu erleichtern. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Wenn auch Sie sich in diesen Themen bei einem Seminar oder Workshop weiterbilden möchten oder bereits reale Vorstellungen von den zu automatisierenden Prozessen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir helfen Ihnen gern bei der Realisierung und verbinden Sie mit den jeweiligen Expert:innen.